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Studie 4

Alexander Todorov,Universität Princeton (US-Staat New Jersey)

Die Studie "Inferences of Competence from Faces Predict Election Outcomes"
von A. Todorov et al. erschien im Fachjournal "Science"
(Bd. 308, S. 1623, Ausgabe vom 10. Juni 2005).

Kurzbeschreibung:

"Welche Person sieht kompetenter aus?", so die Frage der Forscher in ihrer Studie. "Babyface" oder markante Züge? Die Gesichter von Politikern entscheiden einer Studie zufolge das Ergebnis der meisten Wahlen mit - zumindest in den USA.

Dort unterzog ein Psychologenteam die Bewerber für einen Sitz im US-Kongress einer "Gesichtskontrolle" - bei der Wahl im vergangenen November sagten sie in zwei von drei Fällen den Gewinner korrekt voraus. Offenbar entscheidet der Blick ins Gesicht in Sekundenschnelle über die Fähigkeit des Politikers - und damit über den Wahlerfolg.

Ein nachträglicher Vergleich der Kandidaten der beiden vorigen Kongresswahlen bestätigte ihre These, schreiben Alexander Todorov von der Universität Princeton (US-Staat New Jersey) in einer Studie. Der Menschen ist von Natur aus darauf konditioniert, auf den ersten Blick sofort zu entscheiden: Freund oder Feind, Opfer oder Jäger, gut oder schlecht?

Dass es einen prinzipiellen Zusammenhang zwischen dem Aussehen und der subjektiven Zuschreibung von Kompetenzen gibt, wurde bereits von Forschern der Colgate University im Jahr 1999 belegt.

Link zur Studie: (Original Englisch)
Inferences of Competence from Faces Predict Election Outcomes

 

 

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