E-Mail:
Passwort:
close Login ausblenden
Login
 

Studie 3

Rodrigo Quian Quiroga, California Institute of Technology

Die Studie "Invariant visual representation by single neurons in the human brain" ist in "Nature" (Bd. 435, S. 1102, Ausgabe vom 23. Juni 2005) erschienen.

Kurzbeschreibung:

Das visuelle System gilt als sehr komplex. In der Neurobiologie
existieren im Prinzip zwei verschiedene Konzepte, die den Vorgang der Bildverarbeitung
erklären
. Auf der einen Seite wird er als hierarchischer Prozess betrachtet,
der von der Ebene der Sinnesorgane ausgeht und bei Wahrnehmungszentren im
Gehirn
endet, deren Aktivität dann die Repräsentation der Wahrgenommenen
darstellt.

Auf der anderen Seite wird von einer Parallelverarbeitung der
Sinneseindrücke ausgegangen, die zum Gesamteindruck führen. In den
1980er-Jahren wurden gar Neuronen gefunden, die ausschließlich für optische
Muster der Gesichtererkennung
verantwortlich waren ("Gesichterneuronen").

Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass es sich um ein beständiges und
sparsames System handelt, dass auf der "obersten Ebene" der
Reizverarbeitung mit Wahrnehmungsinhalten korrespondiert: Nur eine relativ
geringe Anzahl von spezialisierten Nervenzellen sei nötig, die für die
Übertragung von komplexen visuellen Reizen
in das Langzeitgedächtnis von
Bedeutung sind.

Rodrigo Quian Quiroga vom California Institute of Technology und sein Team
berichten von ihren Aufsehen erregenden Studien in "Nature".

Link zur Studie: (Original Englisch)
Invariant visual representation by single neurons in the human brain

 

 

SSL Certificate Authority